Nahversorgung RhadeNahversorgungszentrum Rhade

Beschreibung:Umwandlung einer Ackerfläche von ca. 10.000 m² in ein Nahversorgungszentrum mit einer Gesamtverkaufsfläche von 2.100 m²

Lage: Dorsten-Rhade

Bereits 1999 hat WINDOR die für das Nahversorgungszentrum notwendigen Grundstücksflächen aus dem Konkursverfahren des Getränkekonzerns Droll erworben und mit beiden Investoren (ALDI / Honsel -Rewe-) einen Bauentwurf erarbeitet. Anfang 2005 hatte das Oberverwaltungsgericht Münster auf Betreiben eines Anwohners, den zugrunde liegenden Bebauungsplan Nr. 177 für nichtig erklärt. Durch eine fehlerhafte textliche Festsetzung konnte -rechtlich- nicht ausgeschlossen werden, dass sich zwei Discounter ansiedeln. Bei der letzteren theoretischen Annahme, wäre es zu einer Überschreitung der Lärmgrenzwerte gekommen.

Die Neuplanung

In mehreren Planungsgesprächen, die gründlich durch Lärmgutachter des TÜV-Süddeutschland begleitet wurden, einigte man sich auf den untenstehenden Entwurf einer Neu-Bebauung. Durch die geplante Gebäudestellung des Discounters werden die Lärmgrenzwerte für die Anlieger weit unterschritten.

Beide Investoren haben bei der Stadt Dorsten beantragt, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu erlassen. Der Rat der Stadt Dorsten hat am 22.11.2006 den Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan VEP Dorsten Nr. 200 "Nahversorgungszentrum Rhade" gefasst.

Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung des Projektes im Jahre 2006 geschaffen worden.

Am 21.06.2007 war Baubeginn für den REWE-Markt der Firma Honsel. Bürgermeister und Geschäftsführer Lambert Lütkenhorst ließ es sich nicht nehmen, beim ersten Spatenstich dabei zu sein. Eingeladen waren neben ihm auch Vertreter der Sparkasse Vest Dorsten und der Architekt Rainer Thieken, der das Projekt über Jahre betreut hat.

 

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Der Bau des Nahversorgungszentrums

Der Bauherr hat es geschafft, den REWE-Markt im November 2007 eröffnen zu können. Es entstand ein 1.350 qm großer moderner Supermarkt mit Bäcker, Lotto und Poststelle, Backshop. Mit über 12.000 Artikeln wird jeder finden was er sucht. Auch eine bequeme An- und Abfahrt und ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung. In das Gebäude integriert wurde eine kleine Teilfläche für die Sparkasse Vest.

ansicht rewe kl Grundriss REWE-Markt und ALDI
Präsentation

Die ALDI-Nord-Gruppe hat mit einigen, durch ALDI nicht verschuldeten Verzögerungen, das Rhader Einkaufsparadies am 07.04.2008 vervollständigt. Nun ist das Rhader Nahversorgungszentrum vollständig errichtet, worauf die Bürger im Ortsteil Rhade und den Nachbargemeinden lange gewartet haben.