Förderaufruf für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur für Unternehmen, Verbände und Vereine

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By Schmitz,

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert in diesem Förderaufrufen die Beschaffung von Elektrofahrzeugen sowie die dazu benötigte Ladeinfrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität.

Wann?

10. März bis 08. Mai 2023

Wer wird gefördert?

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Verbände, Vereine, Genossenschaften, Stiftungen und gemeinnützige Institutionen.

Was wird gefördert?

  • Der Kauf von straßengebundenen batterieelektrischen Fahrzeugen:​
    • Pkw (M1, zur Personenförderung mit max. 8 Sitzplätzen ohne Fahrersitz)​
    • Leichtfahrzeuge (L2e, L5e, L6e und L7e)
  • Für den Betrieb der beantragten Fahrzeuge notwendige Ladeinfrastruktur (Serienprodukte)

Wie hoch ist die Förderung? 

  • Förderfähig sind die Investitionsmehrausgaben
    • Die Förderquoten beträgt 40%
    • Ein zusätzlicher KMU-Bonus von 10% kann gewährt werden

Gefördert werden Vorhaben ab 15.000 Euro und bis zu 1 Mio. Euro (netto) pro antragstellende Organisation. Anträge können ab dem 10. März bis zum 08. Mai 2023 über das easy-Online-Förderportal eingereicht werden.

In einem Online-Seminar am 27.03.2023 | 13:00 – 14:00 Uhr stellen Referierende von NOW und PtJ Details zum Förderaufruf für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur für Unternehmen, Verbände und Vereine vor.

Jetzt anmelden

 

Ein zweiter Förderaufruf für E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur für Gebietskörperschaften und Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft startet am 21. April 2023.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.now-gmbh.de

Breitbandausbau: Telekom und Stadt Dorsten unterzeichnen Letter of Intent

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Die Stadt Dorsten hat einen Letter of Intent mit der Deutschen Telekom unterzeichnet zum Ausbau weiterer Gebiete im Stadtgebiet mit Glasfaser-Anschlüssen bis in Haushalte und Betriebe.

Bürgermeister Tobias Stockhoff freut sich insbesondere, dass mit Barkenberg ein Siedlungsbereich berücksichtigt wird, in dem es bisher noch gar keine unternehmerischen Bestrebungen gab, eine Breitband-Infrastruktur zu installieren: „Der Ausbau einer Flächenstadt wie Dorsten mit einem zukunftsfähigen Glasfasernetz für den schnellen Datentransfer ist eine gewaltige Herausforderung, zugleich aber auch eine absolute Notwendigkeit. Wir freuen uns daher, dass die Telekom den Ausbau vorantreibt“, so der Bürgermeister bei Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Neben Barkenberg plant die Telekom aktuell außerdem einen Ausbau in Lembeck und in vier Gewerbegebieten (Lembeck, Marienstraße, Dimker Heide und Barbarastraße). Die Hausanschlüsse können unabhängig vom Abschluss eines Nutzungsvertrages gelegt werden.

Voraussetzung für einen kostenlosen Anschluss in den genannten Ausbaugebieten ist, dass die Hauseigentümer vor dem Baubeginn – geplant im dritten Quartal 2023 – über das Online-Portal www.telekom.de/glasfaser oder in einem Telekom-Lokal einen entsprechenden Auftrag erteilen, der nicht mit der Buchung von Dienstleistungen verbunden sein muss.

Frank Neiling, Gebietsleiter Glasfaser West, und Emre Akkaya, Ansprechpartner bei der Telekom in Glasfaser-Themen für die Wohnungswirtschaft, freuen sich über die Kooperation mit der Stadt Dorsten: „Die Menge der übertragenen Daten wächst täglich, was in vielen bestehenden Netzen zu Leistungs- und Geschwindigkeitsverlusten führt. Wenn wir in den Glasfaserausbau investieren, investieren wir zugleich in die Zukunft. In der Kooperation mit den Städten können wir diese Zukunftsinvestition gemeinsam voranbringen. Dass wir dabei unsere bereits bestehenden Netze und Trassen aufrüsten können, ist ein großer Vorteil für alle Beteiligten.“

Ziel ist es, den Ausbau in Barkenberg, Lembeck und den genannten Gewerbegebieten bis Ende 2024 zu realisieren.

Kostenlose Gründungsberatung in Dorsten – neue Termine am 29. März 2023

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Das STARTERCENTER des Kreises Recklinghausen bietet in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (WINDOR) am Mittwoch, 29. März 2023, in der Zeit von 09.00 – 12.00 Uhr wieder individuelle Beratungsgespräche für Gründungswillige an.

Die kostenfreien Beratungen stehen allen Menschen offen, die sich über das Thema „Selbständigkeit“ grundsätzlich informieren möchten, sind insbesondere jedoch auch für diejenigen gedacht, die schon konkrete Vorstellungen über eine Existenzgründung haben und diese im Einzelgespräch weiter intensivieren und auf Umsetzungsfähigkeit prüfen lassen möchten.

Neben Tipps zur Businessplanerstellung, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und administrativen Notwendigkeiten können auch andere Themen wie z.B. Marketing, persönliche Voraussetzungen oder Kalkulation im Rahmen der Erstberatung behandelt werden.

 Eine Anmeldung ist erforderlich. Tel.02362  66 34 51.

Weitere Informationen zum Thema „Existenzgründung“ erhalten Sie auch unter Tel. 02362 66 34 60 (Herr Arno Schade).

Die Erschließungsstraße für den Industriepark Große Heide ist nach nur 15 Monaten Bauzeit fertiggestellt

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RAG Montan Immobilien, Stadt Dorsten und WINDOR geben Strecke für Baustellen- und Werksverkehr frei.

Nach nur 15 Monaten Bauzeit gaben die Stadt Dorsten und der Bauherr RAG Montan Immobilien GmbH die neue Erschließungsstraße zum Industriegebiet Große Heide in Dorsten-Wulfen symbolisch frei. Die neue zweispurige Straße mit einem Wendehammer am Ende und Parkflächen an beiden Seiten ist ca. 450 Meter lang. Sie mündet am nordöstlichen Rand des Industrieparks in die Bundestraße 58. Voraussichtlich wird sie „Große Heide“ heißen. Die Einmündung in die B 58 wurde als neuer Knotenpunkt mit einer Lichtsignalanlage zur sicheren Erreichbarkeit der Arbeitsplätze im neuen Industriegebiet errichtet. Zusätzlich wurde ein ca. 1,6 km langer Radweg parallel zur Dülmener Straße angelegt.

Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf etwa neun Millionen Euro. Darin enthalten sind die Entwässerungsanlagen, der Straßen- und Radwegebau, der Bau eines Regenrückhaltebeckens und aufwendige Maßnahmen zum Schutz und zur der Erhaltung der Alleebäume im Bereich des Radweges. Die Bauarbeiten wurden im Dezember 2021 gestartet, nachdem die Stadt Dorsten im März 2021 den Bebauungsplan rechtskräftig erlassen hatte. Den städtebaulichen Vertrag zur Erschließung hatten Stadt und RAG Montan Immobilien im Mai 2021 unterzeichnet.

„Hier haben wir gemeinsam die Herausforderung angenommen, um den Erfolg des neuen Industrieparks Große Heide auf dem ehemaligen Zechenareal Wulfen 1/2  schnell zu realisieren. Gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien und unserer Wirtschaftsförderung WINDOR haben wir alle wichtigen Schritte zur erfolgreichen Entwicklung zeitnah auf den Weg gebracht – und da ist die Erschließung einer der zentralen Bausteine. Ich möchte mich dafür auch bei den Politikern in unserem Stadtrat bedanken, die den Weg so positiv mitgegangen sind“, sagte Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff heute anlässlich der Feierstunde zur Fertigstellung. Auch der schnelle Ansiedlungserfolg mit dem zentralen europäischen Distributionszentrum des Weltmarktführers für Jeans-Produkte Levi Strauss & Co. sowie ein weiterer Ansiedlungserfolg zeigten, wie hoch die Nachfrage nach schnell verfügbaren Gewerbegrundstücken in der Region sei.

„Heute ernten wir, was wir vor über 20 Jahren mit der Projektgesellschaft Fürst Leopold gesät haben“, so Stockhoff abschließend. „Bereits Anfang der 2000er-Jahre haben die planerischen Vorarbeiten für die Folgenutzungen der beiden Dorstener Zechenstandorte begonnen. Für die engagierte Mitarbeit daran möchte ich allen unseren Fachleuten insbesondere in der Planung und im Tiefbaubereich sehr herzlich danken.“

Sandra Nierfeld, Geschäftsführerin der RAG Montan Immobilien, bedankte sich bei dem Eröffnungstermin ausdrücklich bei der Stadt Dorsten. „Wir als Flächen-eigentümer – und insbesondere unser Projektmanager Borris Paul – sind außerordentlich zufrieden mit der Geschwindigkeit, mit der wir das ehemalige Zechenareal zum Industriegebiet umgewandelt haben. Wenn die Vermarktung der Grundstücke wie geplant weiterläuft, werden in den nächsten Wochen alle Gewebeflächen im Industriepark Große Heide vermarktet sein. Die Gespräche dazu laufen derzeit sehr intensiv. Mit diesem Projekt haben wir nach dem Standort Fürst Leopold unsere Flächenentwicklungsaktivitäten in Dorsten erfolgreich fortgesetzt. Darauf können wir stolz sein.“

WINDOR-Geschäftsführer Markus Funk blickte anlässlich der Feier auch kurz zurück: „Was meine Kollegen in den vergangenen Jahren geleistet haben, ist ein riesiges Stück Arbeit gewesen, das wir gemeinsam mit unseren Partnern bei RAG Montan Immobilien und Stadt Dorsten sehr gut auf den Weg gebracht haben. Wir haben maßgeblich zur schnellen Vermarktung beigetragen, Flächen-arrondierungen umgesetzt und bei der Beschaffung der Grundstücke für die Erschließung mitgewirkt.“ Bei diesem Projekt habe das Team der WINDOR erneut seine Leistungsfähigkeit und -bereitschaft unter Beweis gestellt.

Die Schächte Wulfen 1/2 wurden in den Jahren 1958 und 1959 abgeteuft. 1970 wurde das Bergwerk mit der Schachtanlage Fürst Leopold in Hervest zusammengelegt. Nach dem Ende der Steinkohleförderung auf Fürst Leopold im Jahr 2001 wurde der Schacht Wulfen 2002/2003 zurückgebaut. Einen städtebaulichen Vertrag über die Planung, Erschließung und Vermarktung des Areals unterzeichneten die Stadt Dorsten und die RAG Montan Immobilien am 13. Dezember 2018 im Alten Rathaus am Dorstener Marktplatz. Damals hieß es in der Absichtserklärung, „in den kommenden Jahren solle auf dem ehemaligen Bergwerksareal der Industriepark Große Heide Wulfen mit bis zu 300 Arbeitsplätzen entstehen“.

Weitere Details zum Industriepark Große Heide:

Die RAG Montan Immobilien erwarb die rd. 24,8 ha große ehemalige Betriebsfläche der Schachtanlage Wulfen 1/2 in Dorsten im Jahr 2015 von der RAG Aktiengesellschaft. Zusätzlich wurden noch weitere 7 ha von der WINDOR als Arrondierungsfläche erworben. Die Fläche umfasst demnach insgesamt rd. 31,8 ha.

Projektpartner der RAG Montan Immobilien sind die Stadt Dorsten und die WINDOR (Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH)